© Hans Meier , letztes Update 29.07.2020
Verkaufswagen
Und schon wieder waren wir unermüdlich tätig und haben für Sie diese wunderbaren Verkaufswagen geschaffen. Alle Wagen sind aus Metall und Holz und mit Liebe zum Detail angefertigt. Natürlich sind auch diese Wagen im Maßstab 1:12 und warten jetzt nur noch darauf, in einer Ihrer Szenen einen markanten Punkt zu setzen. Übrigens sind diese hier gebauten Karren Nachbauten von Original Hamburger Schottschenkarren! Also so, wie man sie vor und um die Jahrhundertwende überall antraf, also ein gängiges Transportmittel für alle Transporte und Berufszweige. Natürlich haben alle Wagen funktionale Blattfedern.
Nostalgische Puppenstuben von Elfi und Hans Meier
Hier ein paar Worte zur Schottischen Karre (Quelle Wikipedia): Schottsche Karre oder Schottische Karre ist die in Hamburg früher gebräuchliche Bezeichnung für eine einachsige Holzkarre, die von Personen geschoben oder gezogen wurde. Eine Schottsche Karre hat eine etwa 1,5 m² große Ladefläche mit zwei etwa 20 cm hohen Seitenwänden, zwei große, eisenbereifte Holzspeichenräder von circa 80-130 cm Durchmesser und zwei Holme. Damit sie abgestellt werden konnte, verfügte sie über drei feste Eisenbügel, zwei hinten an den Holmen, den dritten vorn. Unter anderem Kohlenhändler benutzten die Schottsche Karre zur Belieferung ihrer Kundschaft in der näheren Umgebung mit festen Brennstoffen. An Mietstationen waren sie auch für kleine Transporte zu mieten. Von der ärmeren Bevölkerung wurden sie auch bei Umzügen benutzt. Der Begriff Schottische Karre war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch gängig. Eine Schottische Karre, die mit einem Weinfass beladen ist, wird im Heimatmuseum von Brunsbüttel gezeigt; ein Nachbau einer Schottischen Karre steht an der Freitreppe zum Museumshafen in Büsum. Eine Tarifübersicht über die Preise der Benutzung der Schwebefähre in Osten aus dem Jahr 1929 führt die Schottische Karre ausdrücklich auf. Die Fahrt kostete 40 Reichspfennig, immerhin viermal so viel wie die Überfahrt für eine einzelne Person und zehn Reichspfennige mehr als die Überfahrt für ein Stück Großvieh. ---------------------- Es gibt sehr viele Arten und Bauweisen von Verkauswagen. Hier ist eine Sonderanfertigung für eine Sammlerin, die diesen Wagen mit einem Espresso Stand ausdekoriert. Man könnte diesen Wagen aus gewachstem Mahagonieholz mit einem Kupferdach auch für andere hochwertige Waren nehmen. Er könnte z.B. auf einem Jahrmarkt, einem Rummel oder auf einem Marktplatz Aufstellung finden.
© Hans Meier, letztes Update 29.07.2020
Verkaufswagen
Nostalgische Puppenstuben von Elfie und Hans Meier
Und schon wieder waren wir unermüdlich tätig und haben für Sie diese wunderbaren Verkaufswagen geschaffen. Alle Wagen sind aus Metall und Holz und mit Liebe zum Detail angefertigt. Natürlich sind auch diese Wagen im Maßstab 1:12 und warten jetzt nur noch darauf, in einer Ihrer Szenen einen markanten Punkt zu setzen. Übrigens sind diese hier gebauten Karren Nachbauten von Original Hamburger Schottschenkarren! Also so, wie man sie vor und um die Jahrhundertwende überall antraf, also ein gängiges Transportmittel für alle Transporte und Berufszweige. Natürlich haben alle Wagen funktionale Blattfedern.
Hier ein paar Worte zur Schottischen Karre (Quelle Wikipedia): Schottsche Karre oder Schottische Karre ist die in Hamburg früher gebräuchliche Bezeichnung für eine einachsige Holzkarre, die von Personen geschoben oder gezogen wurde. Eine Schottsche Karre hat eine etwa 1,5 m² große Ladefläche mit zwei etwa 20 cm hohen Seitenwänden, zwei große, eisenbereifte Holzspeichenräder von circa 80-130 cm Durchmesser und zwei Holme. Damit sie abgestellt werden konnte, verfügte sie über drei feste Eisenbügel, zwei hinten an den Holmen, den dritten vorn. Unter anderem Kohlenhändler benutzten die Schottsche Karre zur Belieferung ihrer Kundschaft in der näheren Umgebung mit festen Brennstoffen. An Mietstationen waren sie auch für kleine Transporte zu mieten. Von der ärmeren Bevölkerung wurden sie auch bei Umzügen benutzt. Der Begriff Schottische Karre war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch gängig. Eine Schottische Karre, die mit einem Weinfass beladen ist, wird im Heimatmuseum von Brunsbüttel gezeigt; ein Nachbau einer Schottischen Karre steht an der Freitreppe zum Museumshafen in Büsum. Eine Tarifübersicht über die Preise der Benutzung der Schwebefähre in Osten aus dem Jahr 1929 führt die Schottische Karre ausdrücklich auf. Die Fahrt kostete 40 Reichspfennig, immerhin viermal so viel wie die Überfahrt für eine einzelne Person und zehn Reichspfennige mehr als die Überfahrt für ein Stück Großvieh. ---------------------- Es gibt sehr viele Arten und Bauweisen von Verkauswagen. Hier ist eine Sonderanfertigung für eine Sammlerin, die diesen Wagen mit einem Espresso Stand ausdekoriert. Man könnte diesen Wagen aus gewachstem Mahagonieholz mit einem Kupferdach auch für andere hochwertige Waren nehmen. Er könnte z.B. auf einem Jahrmarkt, einem Rummel oder auf einem Marktplatz Aufstellung finden.